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Scheitern gehört halt auch dazu…

(Fast) pünktlich, nämlich am 2.11, habe ich mein Projekt für den #NaNoWriMo gestartet. Eigentlich war meine Idee, etwas in die Richtung Young Adult zu schreiben. Die Ideen kreisten schon länger in meinem Kopf, nachdem mich irgendwann ein Traum mitgerissen hatte. Die Szene, die ich dort erlebt hatte, schwelt immer noch tief in mir. Aber ich musste feststellen: es taugt (noch) nicht für mich. Nachdem die ersten paar Tausend Wörter geschrieben waren wurde mir klar: es passt irgendwie nicht. Also – was tun?

Ich habe die Idee erst einmal ad acta gelegt. Was nicht heißt, dass die Idee selbst begraben ist. Irgendwann werde ich sie wieder hervorholen und mein Glück erneut versuchen. Bis dahin habe ich mich entschlossen, doch etwas anderes anzufangen. Nachdem ich vor einiger Zeit in der Uni einen Kurzkrimi geschrieben habe, ließ mich der Detektiv nicht mehr los. Seitdem ich ihn ins Leben gerufen habe, kratzt er immer wieder an mir und sagt: „Hey, hast Du mich vergessen? Mich juckt es in den Fingern! Ich brauche einen Fall!“.

Also musste ein neuer Plan her: Krimi. Mit John Smith. Der eigentlich mal im Steampunk-Universum unterwegs war. Was er jetzt aber nicht mehr sein wird. Er wird ein paar mehr Ecken und Kanten haben, die damals nicht in die Geschichte gepasst haben (dich ich irgendwann einmal überarbeiten werde und dem gewillten Leser gerne unter die Nase halten werde, wenn er denn möchte).

Klar habe ich ein Ziel: den Krimi zu schreiben. Aber diesmal nicht unter dem Druck eines #NaNoWriMo. Diesmal mehr unter meinen eigenes gewählten Regeln und Deadlines. Denn: was bringt mir alle Hetze und Vorgabe der Welt, wenn ich am Ende (als alte Perfektionistin) nicht einmal sansatzweise zufrieden bin?

Also: das neue Ziel ist gesteckt. Neue Ideen gesammelt, Charaktere erschaffen, die Outlines sind gezogen. Und musikalische Inspiration kommt derzeit von den Titeltracks von SAW und 28 Days later. Wer musikalisch mit mir in „Einklang“ lebt, bekommt da sicher ein Gefühl, wohin die Reise geht. Also: ran an Stift und Tasten, der Plot liegt vor mir, die Ideen sind gestrickt. John Smith wartet auf mich. Bis bald 🙂